
lebt und arbeitet als Fotojournalistin und Fotografiedozentin in Berlin.
Sie studierte von 1982 bis 1986 Foto-und Filmdesign an der Fachhochschule Bielefeld mit Schwerpunkt BIldjournalismus und Reportagefotografie. Nach ihrem Abschluss bereiste sie sechs Monate lang für Fotoreportagen Neuseeland, Australien, Tahiti und die Westküste der USA. Es folgt eine Redakteursausbildung beim WDR in Köln, danach war sie über zehn Jahre festangestellte TV Redakteurin und Reporterin für die ARD. Während dieser Zeit erhielt sie mehrere Journalistenstipendien u.a. für die USA, Frankreich und Uganda.
Von 1997 bis 1999 lebte sie in New York und arbeitete dort u.a. als freie Autorin für die ARD. Von 2001 bis 2005 baute sie die Kommunikationsabteilung der neugegründeten International University Bremen auf. Es folgten zwei Jahre als Leiterin einer Kulturredaktion im WDR Hörfunk in Köln. Von 2007 bis 2009 war sie Leiterin der Kommunikationsabteilung einer privaten englischsprachigen Politikhochschule in Berlin. 2009 stellte sie in einer Gurppenausstellung im Belriner Künstlerhaus Bethanien eigene Fotografien zu dem Thema: persönliche Werte aus.
„Fotografieren heißt den Atem anhalten, wenn sich im Angesicht der flüchtigen Wirklichkeit alle unsere Fähigkeiten vereinen“ sagte der französische Reportagefotograf Hernri Cartier-Bresson. Er hielt den Atem an und beim Betrachten seiner Fotografien tun wir es auch. Cartier-Bressons Fähigkeiten waren vielfältig und vereinten sich stets im entscheiden Moment des Auslösens. Er war diskret, direkt und präzise, umsichtig, eindeutig und sensibel für seine Umwelt.
Henri Cartier-Bresson ist einer meiner großen Vorbilder für eine Bildsprache, die mich berührt, fordert und anzieht. Die „flüchtige Wirklichkeit“ zum stillhalten bringen, ohne dass sie auf dem Fotos leblos und fremd erscheint. Oder im Gegenteil: die Fremdheit und Leblosigkeit des gefangenen Moments im Foto ausdrücken können. Diese Kunstfertigkeit zu erlernen und die eigenen Fähigkeiten immer wieder zu hinterfragen, treibt mich zum fotografieren. Fotografieren als Medium, um zu verstehen, die Welt und mich selbst, auch das fasziniert mich an Fotografie.